F.Braun schrieb am 05.09.2007 11:18 Uhr - Kommentare: 0
Erinnert sich noch jemand an Hits wie „Drink, Fight, Fuck“ der legendären Beowülf?! Die Truppe war schon auf der essentiellen Complitation "Welcome To Venice" Anfang der 80er zu hören und genießt in Szenekreisen absoluten Kultstatus. Leider schaffte es die Combo aber irgendwie nie aus dem Schatten der allmächtigen Suicidal Tendencies zu springen, auf deren Label Suicidal Records sie damals ihr Debüt veröffentlichten.
Die kalifornische Kult-Kapelle aus Venice hat nun wieder Blut geleckt und legt mit "Westminster & 5th" ein Album vor, das euch in bester Venice-Tradition den Arsch wegrocken wird. Die Mischung aus Punkrock & Metal verschmilzt zu einem explosiven Gebräu, so wie´s eigentlich nur Bands
aus Venice hinbekommen.
Logische Konsequenz also, wenn man bedenkt, dass die Herren um
Frontstier Dale Henderson aus dem Suicidal-Umfeld kommen und schon seit Ewigkeiten in der LA/Venice-Skateszene verwurzelt sind.
Trotz ihres langen Bestehens klingen Beowülf auf ihrem neuen Longplayer erstaunlich frisch und unverbraucht. Aggression und Melodie klingen wie aus einem Guss und es juckt bereits nach kurzer Zeit in den Füßen. Der perfekte Soundtrack für eine gediegene Spätesommerabend-Session mit seinen Skatebuddies. Oder wie Chet Childress zu sagen pflegt: „This Is My Fuel For The Fire“! Venice is back on the map!
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