F.Braun schrieb am 07.06.2011 19:44 Uhr - Kommentare: 0
Gerade mal ein knappes Jahr ist seit dem Erscheinen des
vielfach gelobten Debuts „Black Country Communion“ vergangen, schon legen
Ex-Deep Purple
Frontmann Glenn Hughes und Co. Freunden klassischer
Retrorock-Mucke ihr Zweitwerk ins Regal. Und das ist noch eine Spur großartiger
als der schon allseits abgefeierte Erstling. Das mag vielleicht daran liegen,
dass bis auf 2 Tracks sämtliche Stücke direkt im Studio geschrieben wurden und
somit das Album durchweg aus einem Guss erscheint. Hughes Stimme ist noch ein
bisschen facettenreicher als auf dem Vorgänger, zu jeder Zeit triefen die
Essenzen der Led Zeppelin und Deep Purple Biografien aus den Boxen und Joe
Bonamassa´s virtuoses Gitarrenspiel frisst sich in die Gehörgänge des gebannten
Zuhörers. „Man In The Middle“ hätten Aerosmith zu ihren glorreichen
„Rocks“-Zeiten nicht besser hinbekommen.
Überhaupt darf der gute Joe diesmal vermehrt singen, was
der Platte sicherlich nicht schadet. Insgesamt nehmen Black Country Communion
eine Ausnahmeposition ein, denn so frisch überträgt wohl kaum eine andere
Band klassischen Retro-Bluesrock ins 21. Jahrhundert. Auf das die Jungs noch
lange so weitermachen. Live-haftig kann man sich übrigens in diesem Sommer von
den Qualitäten dieser begnadeten Musiker überzeugen, wenn die Supergroup für
einige Gigs nach Deutschland kommt. Solltet ihr nicht verpassen!
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