F.Braun schrieb am 12.10.2010 19:13 Uhr - Kommentare: 0
Hierbei handelt es sich um das Debutalbum der neuen Supergroup um Gitarren-Nachwuchshero Joe Bonamassa und
Ex-Deep Purple/Black Sabbath-Sänger Glenn Hughes. Abgerundet wird das Line-Up von Derek Sherinian (Dream Theater, Billy Idol, Alice Cooper) und Jason Bonham (ja, der Sohn von DEM Led Zeppelin-Bonham).
Und der Hörer bekommt genau was er erwartet – die volle Classic Rock-Breitseite auf höchstem spielerischem Niveau. Jeder der vier Ausnahmekünstler hat genug Raum um sich zu entfalten, trotzdem bildet das Quartett ein starkes Ganzes. Bonamassa hat endlich wieder richtige Eier (seine letzten Soloalben waren mir irgendwie zu glattpoliert) und darf zwei der insgesamt zwölf Lieder singen - die anderen zehn Nummern singt Hughes.
„Wir haben uns keine großen Gedanken über irgendwelche Trends gemacht, ob irgendetwas gerade angesagt und damit besser verkäuflich ist – wir haben einfach aus dem Bauch heraus gerockt“, resümiert Hughes die Ambitionen der Band. Das trifft´s ziemlich genau - BCC ist Pflichtstoff für alle, die Bock auf erdigen klassischen Rock der Marke DIO, Led Zeppelin, Heaven & Hell, Rainbow, Deep Purple oder auch Black Sabbath haben.
Bleibt zu hoffen, dass wir auch bald hierzulande in den Genuss kommen, die Jungs mal live erleben zu dürfen. Glaubt man den Aussagen der Band, so könnte das bereits Anfang 2011 der Fall sein. Bis dahin vertrösten wir uns die Wartezeit mit diesem schönen Silberling.
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