F.Braun schrieb am 19.01.2007 18:18 Uhr - Kommentare: 0
Nach dem Hören von „Recipe or Desaster“, dem genialen Vorgänger von „Tequila“, dachte ich eigentlich nur, dass ich diesen Bulldozer aus Syracuse unbedingt mal live on stage erleben möchte. Leider haben die Jungs es damals nicht nach Europa geschafft und wie es aussieht, kommen sie auch im Rahmen ihrer „Tequila“-Tour leider nicht in unsere Gefilde, sondern beehren lediglich die Engländer und Iren mit einem Gastspiel. Somit müssen wir uns erstmal mit dem brachialen Sound des schwergewichtigen Fünfers via Konserve begnügen.
Auch auf „Tequila“ wird allerfeinster Southern Hardrock geboten in der Tradition von Kapellen wie Zakk Wylde´s Black Label Society, Motörhead oder Nashville Pussy. Auch traditionelle, bluesgeschwängerte Einflüsse a la Lynyrd Skynyrd findet man wieder und über allem schwebt das unglaubliche Organ von Frontstier Joe Altier.
Die 14 neuen Songs wurden von Joey Z (Gitarrist bei Life Of Agony) im Method of Groove Studio in Brooklyn produziert und aufgenommen. Das Mastern hat kein Geringerer als George Marino (Guns N Roses, Metallica, AC/DC) übernommen.
Natürlich hatte die Band nach dem tollen Vorgänger von 2005 einen schweren Stand gleichwertiges Material nachzulegen, doch auf „Tequila“ werden dem Hörer wieder 13 bärenstarke Outlaw-Bikersongs geboten, was in einer wirklich abgefahrenen und durchaus gelungenen Coverversion des Klassikers „House Of The Rising Sun“ gipfelt!
Fazit: „Tequila“ ist eine sehr gute Scheibe, die gegen ihren Vorgänger einen sehr schweren Stand hat. Leute denen oben genannte Bands zusagen können dennoch bedenkenlos zugreifen, denn Brand New Sin stecken locker 80% der Konkurrenz mit links in die Tasche (auch mit "Tequila"). Zum Einstieg würde ich allerdings das geniale „Recipe For Desaster“ empfehlen.
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