F.Braun schrieb am 01.03.2008 20:10 Uhr - Kommentare: 0
Das nimmermüde kanadische Trio ist nicht kaputtzukriegen. Trotz ununterbrochenem Touren durch aller Herren Länder findet
die Band immer wieder zwischendurch Zeit, um im Studio ein neues Album einzuprügeln.
Und auch das neueste Output „Never Too Loud“ hält größtenteils (wie eigentlich alle
Danko Jones VÖs) den hohen Standard, den man mittlerweile von den
Rockern aus Toronto erwartet. Allerdings wird das, was sich schon auf
dem Vorgänger „Sleep Is The Enemy“ abzeichnete, konsequent
weitergeführt.
Die Songs sind glatter, nicht mehr so ungeschliffen und Danko himself
hat weiter an seinen stimmlichen Fähigkeiten gearbeitet. Er singt
zuweilen zuckersüß, was mal mehr und mal weniger (z.B. bei
dem recht belanglosen „Take me home“) gelingt. Zu den typischen bluesgeschwängerten AC/DC-Breitbein-Riffs gesellen sich nun auch poppige und glamrockige Facetten, allerdings gibt es auf diesem Sektor Bands, die das wesentlich besser beherrschen.
Scheint so, als ob der
einstige rebellische Löwe ein paar Schneidezähne verloren hat, oder
vielleicht versucht man´s jetzt wirklich mit dem gezielten Angriff auf
die Hitparaden.
Live dürften Danko Jones aber nach wie vor einen Bank sein und da
gibt´s dann auch wieder die Klassiker der Band vor den Latz geballert.
Und einen kleinen Ausrutscher verzeihen wir gern, wenn die nächste
Scheibe dann wieder so überzeugt wie „We Sweat Blood“.
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