F.Braun schrieb am 16.09.2007 12:28 Uhr - Kommentare: 0
Nach dem überzeugenden "Love Murder Blues" gehen die Heartbreak Engines nun mit „One Hour Hero“ in die dritte Runde.
Wie schon auf den beiden Alben zuvor vermengt der Ruhrpott-Fünfer hier gekonnt
Punk, Schweinerock, Rock’n’Roll und Psychobilly (inklusive
Standup-Bass) zu einem arschtretenden Cocktail.
Die amtliche Produktion tut ihr übriges dazu, wobei mir der dreckigere Grundsound des Vorgängers etwas besser gefiel.
Vorteil des glatteren Sounds ist allerdings, dass einige echte Hits auf dem
Album zu finden sind („Mountain Of Madness" oder „Give It Up"), die sich unweigerlich
in deinen Gehörgang fressen.
Der letzte Song „Gunwitch“ ist m.M. nach das Sahnehäubchen der Scheibe. Hier liefert sich Sänger Lou mit Sparky von Demented Are Go ein
morbid-bizarres Duell, welches „One Hour Hero“ entgültig zu
einer runden Sache werden lässt.
Für die Cover-Illustration zeichnete sich Jan Meininghaus von Loco-Style
verantwortlich, dessen Artwork einfach der Hammer ist.
Freunde ehrlicher Rock`n´Roll Musik sollten die Heartbreak Engines ruhig mal antesten. Die Jungs sind momentan auf ausgedehnter Euro-Tour und live auf jeden Fall ein echter Hingucker.
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