C.Keil schrieb am 27.07.2007 4:05 Uhr - | Kommentare: 1
Der Bremer Ian Rian
veröffentlicht mit „Almost Busted“ Mitte Juni sein erstes Soloalbum. . Er ist
Mitglied bei der 5-6-köpfigen Crew Zwo Acht
Ultra, war beim Bremer Label
Antifunk aktiv und hat bei den Bextown Guerilia Tapes mitgewirkt. Wenn man an Bremen und Musik
denkt fallen einem meist zuerst die Bremer Stadtmusikanten ein. Mit Hip-Hop
verbindet man Beckstown dann doch im Allgemeinen (noch) nicht. Durch dieses
Release von Ian Rian könnte sich das jedoch ändern. Er macht Rap wie er sein
sollte: eine Berichterstattung aus dem täglichen Leben. Man kann sich von ihm
schön unterhalten lassen. Seine raue Stimme und sein aggressiver Flow
kombiniert mit seinen intelligenten Texten ergeben ein stimmiges Gesamtbild.
Die Beats sind von Wu Heffner, Atmo aka Willow und David Dollar produziert,
gemischt und gemastert wurde das Ganze von Wu Heffner und Divi Jones in den
Bremer Studios Reimwerk Orange und Studio 46. Im Disstrack „Da Head Of Da
Wack Teil 2“geht Rian auf fast alle bekannteren Rapper ein, von Savas über Samy
bis zu Sido.
Im Storrytelling gibt sich Rian auch die Ehre und Tracks wie „Tage
wie dieser“, „Society“, „O.S.T.“ oder „Kein Stress“ sind echte Highlights.
Besonders hervorzuheben ist auch "Ruf mich an", in dem die Kultur der
Sex-Hotlines kritisiert wird.
„Allmost Busted“ ist ein
solides, energiegeladenes Werk und Ian Rian ein guter, energiegeladener Rapper.
Schönes Album mit wenigen Schwachstellen.
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