F.Braun schrieb am 13.10.2007 10:06 Uhr - | Kommentare: 0
Necro ist Hip Hop, Necro ist Metal, Necro ist Hardcore, Necro ist
Killer! Der MC aus Brooklyn bildet das Bindeglied zwischen lauter
Gitarrenmusik und Hip Hop.
Ähnlich wie es Glen E. Friedman gelungen ist, die positiv-aggressive Energie von Skateboarding, Hardcore/Punk und eben Rap in Form von Bildern einzufangen und sie auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, schafft es Necro dem Hörer eine glaubwürdige Symbiose aus diesen, auf den ersten Blick sehr unterschiedlichen Zutaten, zu präsentieren.
Wer seine Arbeiten mit Non Phixion, Ill Bill oder Al Tariq kennt, weiß, dass Necro einen sehr guten Flow hat. Allerdings dürfte "Death Rap" nicht für jeden etwas sein, den mit o.g. Interpreten hat das hier fast nix zu tun. Hier gibt´s ordentlich auf die Mütze was auch schon die Gästeliste des Albums verdeutlicht.
Freunde lauter Gitarrenklänge werden bei Namen wie Scott Ian (Anthrax), Harley Flanagan (Cro-Mags) oder Dave Ellefson (Megadeth) bestimmt hellhörig. Das Rezept geht sicherlich nicht immer gleich gut auf, funktioniert aber wesentlich besser als bei Herrn Ice "Muthaf*#'+%" T, der nach seinem legendären "Copkiller"-Debüt eigentlich nur noch Bockmist mit Body Count verzapfte. "Death Rap" ist da die wesentlich bessere Wahl.
Kommt übrigens im November für einige Gigs nacht Deutschland - solltet ihr nicht verpassen!
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