F.Braun schrieb am 28.11.2008 13:13 Uhr - Kommentare: 0
Mitte der 90er Jahre bildeten No Fun At All zusammen mit Bands wie Bad Religion, Pennywise oder NOFX
die Speerspitze des Melodic Hardcore/Punk. Die aus Schweden stammende Band, welche sich im Jahr 1991 im beschaulichen
Städtchen Skinnskatteberg formierte, befand sich 1994 mit dem Output
„No Straight Angles“ zweifelsohne auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.
Danach ging´s allmählich bergab, was nicht zuletzt auch an den
zahlreichen Lineup-Wechseln lag. 2001 ging man schließlich getrennte
Wege, ehe die Band 2004 wieder einige Gigs absolvierte. Mit „Low Rider“
knüpfen No Fun At All wieder an die alten (und in diesem Fall auch
besseren) Zeiten an. Der Fan bekommt was er erwartet – 14 schnelle,
knackige, auf den Punkt gebrachte Melodicpunk-Hymnen mit
Mitgröhlrefrains bis zum Abwinken.
„Low Rider“ ist definitiv stärker als die letzten No Fun At All
Scheiben, wenn gleich eine gewisse Routine nicht von der Hand zuweisen
ist. Fazit: Solides Comeback – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Die Inspiration für ihren Namen fand die Band übrigens in dem
Stooges-Song "No Fun" und bei den NYHC Veteranen von Sick Of It All.
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