F.Braun schrieb am 05.11.2007 21:35 Uhr - | Kommentare: 0
HipHop-Supergroup um den Godfather of Boston Hip Hop, Edo G, die nun ihr Debut via Duckdown unters Volk bringt.
Dieser hatte anno 1991 mit „I Gotta Have It“ einen Nr.1 Hit in den Billboard Charts und sein Debüt „Life of a Kid in the Ghetto" gilt bekanntermaßen zurecht als absoluter Klassiker.
Ihm zur Seite steht Slaine, der schon mit Primo, Ill Bill oder DJ Lethal von House of Pain zusammengearbeitet hat und den meisten als Mitglied von La Coka Nostra bekannt sein dürfte. Komplettiert wird das Trio von Jaysaun, ehemals Frontmann der Kreators, die für einiges Aufsehen im Underground sorgten.
Die Marschrichtung dürfte also klar sein - pumpender, alles niederwalzender Bostonsound mit einem ordentlich Schuss Old School Spirit. Wenn dann auch noch Buckshot, Sean Price oder Jamie Jasta von Hatebreed im Studio vorbeischauen und Primo und Pete Rock an den Reglern stehen, kann eigentlich nix mehr schiefgehen.
Wenn - ja, wenn da nicht zwischendurch so merkwürdig gesungene Hooklines und etwas lieblos zusammengeschusterte Beats wären, die man von bösen Männern mit Messern zwischen den Zähnen einfach so nicht erwartet.
Insgesamt bietet "Stereotypez" 16 grundsolide Tracks mit einigen echten Burnern, aber auch schwächeren Nummern. Sicherlich hat die Platte nicht unbedingt das Zeug zu einem Klassiker, doch Leute die auf ehrlichen HipHop Sound stehen liegen hier definitiv richtig.
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