F.Braun schrieb am 16.03.2007 14:11 Uhr - Kommentare: 0
Da ist es nun – das erste Stooges-Album seit 34 Jahren! Es wurde schon viel und ausgiebig spekuliert und rumgenörgelt, warum, wieso und weshalb sich
Altmeister Iggy Pop nach über 3 Jahrzehnten mit den Asheton Brüdern noch mal zusammengetan hat um „The Weirdness“ einzuspielen, darum möchte ich mich hier mal auf das Wesentliche beschränken.
1973 hinterließen die Stooges mit ihrem letzten Meisterwerk „Raw Power“ die Welt komplett verstört zurück. So etwas hatte es bis dato (und eigentlich auch bis heute) noch nicht gegeben und rückblickend kann man nur bestätigen, dass die Stooges zu recht als eine der wegweisensten und einflussreichsten Bands der Rockgeschichte überhaupt gelten.
Iggy, mittlerweile kratzt er die 60, gibt sich als dienstältester Punk genau wie vor über 30 Jahren seinem Lieblingsthema hin – Sex, Sex, Sex. Auch wenn er „im Alter“ etwas zahmer und nicht mehr ganz so abgedreht rüberkommt, so bleibt doch festzuhalten, dass „The Weirdness“ alles andere als ein zäher Aufguss glorreicher Zeiten ist, sondern ein zeitgemäßes, durchweg gelungenes Spätwerk, welches sämtliche Nachäffer (die ja in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen) in die Schranken weist. Und glaubt man Textzeilen wie „My dick is turning into a tree" braucht man sich um das beste Stück von unserem Iggy wohl auch keine zu Sorgen machen.
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