Vor gut einer Woche musste Disorder Skateboards Pro Nyjah Huston wieder einen harten Slam einstecken. Wieder ging er wortwörtlich KO und verlor kurzzeitg das Bewusstein. Außerdem zog er sich noch einen Kiefer- und Jochbeinbruch so wie einen Nierenriss zu.
Nach seiner vorherigen Verletzungen mit einem gebrochenen Schädel scheint Huston vom Pech verfolgt zu werden.
Nyjah dazu:
Bestimmt denken viele, die das wieder sehen: „Mann, ist der Typ ein Idiot und lernt es einfach nicht!“ oder der Klassiker: „Hab ich’s dir doch gesagt, du hättest einen Helm tragen sollen.“ Solche Leute verstehen einfach nicht, wie wir Skateboarder ticken und wie leidenschaftlich wir sein können. Wir quälen uns nicht für Geld oder um irgendwas zu beweisen. Wir machen es, weil es uns antreibt. Deshalb sage ich auch gern, dass Skateboarden mehr ist als nur ein Sport – es ist ein Lebensstil.
Als kleiner Junge hatte ich fast jedes Wochenende panische Angst. Mein Vater hat mich immer wieder zum Skaten auf die Straße mitgenommen und mich dazu gedrängt, über hohe Rails zu fahren. Als ich dann älter war, habe ich begriffen: Verdammt, das ist es, was ich liebe und was mir das Gefühl gibt, wirklich zu leben. Da habe ich es akzeptiert. Akzeptiert, dass es egal ist, wie es ausgeht. Ich mache genau das, wofür ich bestimmt bin, und das ist das Leben, das ich mir ausgesucht habe.
Selbst in so schwierigen Zeiten bin ich unendlich dankbar für diese Entscheidung, denn nichts geht über ein erfülltes Leben auf dem Board. Bald geht’s wieder los. Wir geben nicht auf. Wir geben nicht auf.
Am Wochenende konnte Huston das Krankenhaus wieder verlassen und machte per Videoansprache deutlich, dass ein Helm ihn bei dem Slam nicht geschützt hätte. So sei er auf linke Gesichtshälfte gefallen. Ein normaler Helm hätte ihn nicht geschützt.
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