Bei Lakai Footwear sind die Problem-Tage offenbar nicht vorbei! Der Teilhaber von Lakai, Luis Mora, berichtet über seine Rauswurf und die Probleme bei der Company.
Das ganze Skateboard Team soll nun aufgelöst werden bzw. alle Fahrern werden gekickt. Von einigen hat man sich bereits getrennt, von anderen laufen die Verträge noch ein paar Monate, aber auch wann will man sie „los werden“.
Es sieht nicht gut aus bei Lakai. Luis dazu:
Ich wurde offiziell von Marc Roca bei Lakai entlassen. Anfang Juni erhielt ich die Kündigung mit einer Frist von 30 Tagen, und nun ist meine Zeit bei Lakai zu Ende.
Man teilte mir mit, dass unser gesamtes Skate-Team zum Monatsende aufgelöst werden würde. Jeder Skater im Unternehmen wurde inzwischen entlassen oder steht kurz davor, bei Lakai ausscheiden zu müssen.
Ich wollte meine Sichtweise darlegen, damit die Leute besser verstehen, was passiert ist. Wir hatten das Unternehmen stabilisiert: den Cashflow saniert, Probleme angegangen und die Beziehungen zu Kunden und Shops wieder aufgebaut. Wir hatten so viele Projekte in der Pipeline, darunter Street-Parts von jedem Teammitglied. Sie waren fast fertig. Romans Street-Part sollte eigentlich Anfang dieses Monats erscheinen.
Laut meiner Vereinbarung hatte ich Anspruch auf einen Anteil von 22 % an Lakai, der über die Zeit erworben wurde (Vesting). Bezüglich dieser Regelungen sind noch Fragen offen, und aus rechtlichen Gründen kann ich mich dazu nicht weiter äußern.
Marc entschied sich, den Lagerbestand über verschiedene Kanäle abzuverkaufen – unter anderem über die Produktionsstätte, die die Ware hergestellt hatte und der noch Geld geschuldet wurde. Weder das Team noch ich kannten die genauen Details oder den Zeitplan, bis plötzlich ein „Bye-Bye-Lakai“-Sale auftauchte, bei dem Schuhe für 35 Dollar angeboten wurden. Niemand wollte der Marke schaden. Der Schaden war jedoch bereits entstanden; es war unfair gegenüber den Shops und Distributoren, die die Marke unterstützt und Lakai-Ware zu Preisen eingekauft hatten, die über dem Sale-Preis von 35 Dollar lagen.
Es ist traurig, wenn man bedenkt, wie viel Mühe und Vertrauen so viele Menschen investiert haben, um das Unternehmen voranzubringen. Ich hoffe dennoch, dass die Leute weiterhin Skate-Shops unterstützen, indem sie deren vorhandene Lakai-Bestände kaufen. Bevor die Kündigungsschreiben verschickt wurden, rief ich jeden Skater im Team an, um die Situation so gut wie möglich anhand der mir vorliegenden Informationen zu erklären. Genau das tue ich heute für euch. Ich erwarte nichts.
Ich wollte einfach nur meine Sicht der Dinge schildern und für Klarheit sorgen – für Skater, Unterstützer, Einzelhändler und alle, denen Lakai am Herzen liegt. Danke an alle, die Lakai und uns auf diesem Weg unterstützt haben. Es tut mir leid. Ich wünschte, ich könnte mehr sagen, aber ich muss vorsichtig sein und rechtliche Probleme vermeiden.
Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die Gemeinschaft und die Beziehungen.
Es war eine großartige Zeit, und es ist schade, dass sie so zu Ende geht.
Danke.











