Heute gibt es die Reaktion vom COS Cup auf die DRIV (Olympia) Ankündigung: Mit Erstaunen mussten wir feststellen, dass der deutsche Rollsport und Inline-Verband e. V. (DRIV) am 06.12.2017 eine Pressemitteilung herausgegeben hat, in der er die Kündigung des mit dem COS bestehenden Vertrages zur Ausrichtung der Deutschen Skateboard Meisterschaft bekannt macht.
Dazu möchten wir gern folgende Stellungnahme abgeben:
Es ist richtig, dass die Kündigung seitens des DRIV ausgesprochen wurde, allerdings wird diese von unserer Rechtsabteilung eindeutig als ungültig gewertet und zwar da die in diesem Fall handelnde Person nicht vertretungsberechtigt war. Vielmehr überging der DRIV mit einer allein durch den Geschäftsführer vorgenommenen und unterschriebenen Kündigung seine eigene Satzung, laut welcher jeweils zwei Mitglieder des geschäftsführenden Präsidiums den DRIV Dritten gegenüber vertreten. Abgesehen davon, dass es sich bei dem Geschäftsführer um eine einzelne Person handelt, gehört dieser auch gar nicht zu den hier handlungsberechtigten Mitgliedern, denen eine Kündigung obläge, da das geschäftsführende Präsidium aus dem Präsidenten/In, dem Vizepräsidenten/In sowie dem Schatzmeister/In besteht.
Dieser Umstand wurde vom DRIV, umgehend nach Erteilung der Kündigung, dem COS gegenüber schriftlich eingeräumt und bestätigt. Daher ist es uns völlig unverständlich, dass nun trotzdem behauptet wird, die Kündigung sei rechtmäßig erfolgt sowie darüber hinaus mittels einer Pressemitteilung versucht wird Tatsachen zu schaffen. Der COS-Marketingleiter Ralf Middendorf subsummiert das Ganze wie folgt: „Nur weil Teile des SK-Vorstands des DRIV im Taka-Tuka-Land leben und anscheinend dem Motto „ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“ folgen, heißt das noch lange nicht, dass bestehende, bindende Verträge nicht eingehalten werden müssen und das rechtliche Regelwerk – auch innerhalb der eigenen Verbandsstatuten – einfach über Bord geworfen und neu ausgelegt werden kann, je nachdem wie es wem gerade passt.“
Da es sich bei diesem Konflikt um ein schwebendes Verfahren handelt, werden wir uns vorerst nicht weiter öffentlich zur Angelegenheit äußern, allerdings steht definitiv fest, dass der COS bis zur endgültigen Klärung der Sachlage ausnahmslos allen seinen Pflichten nachkommen und den bestehenden Vertrag zur Ausrichtung der offiziellen Deutschen Skateboard Meisterschaft erfüllen wird.









