Nach dem überraschenden Tod von Marc Johnson (49 Jahre) hat sich seine Ex-Freundin Erin Hirsh zu Wort gemeldet. In einem Posting auf Instagram schrieb sie, dass Marc mit dem Leben am kämpfen war und Probleme durch zahlreiche Stürze auf den Kopf scheinbar hatte.
Wörtlich schrieb Erin (via Instagram):
Kein Maß an mentaler Vorbereitung hätte mich auf den Schmerz vorbereiten können, den ich über Marcs Tod empfinde.
Ich habe diesen Tag viele Jahre lang gefürchtet. In gewisser Weise bin ich erleichtert, dass sein Leiden nun ein Ende hat. Er war der liebenswerteste und zugleich komplizierteste Mensch, den ich je gekannt habe. Die Zeit, die ich mit Marc verbrachte, war ein Segen. Ich kann ehrlich sagen, dass ich ihn mehr geliebt habe, als er fähig war, sich selbst zu lieben. Ich habe alles in meiner Macht Stehende getan, um ihm zu helfen, seine eigene Brillanz und seinen wahren Wert zu erkennen. Unsere Beziehung war von einer fast überirdischen Natur und entzog sich jeder Logik. Wir scherzten oft darüber, dass sein Gehirn „Jazz“ sei, während meines „Mathematik“ sei. Mein einziger Wunsch ist es, dass seine liebe Seele nun endlich frei von Schmerz ist.
Marc war ein Genie – auf dem Skateboard wie auch abseits davon. Ich habe oft gehört, wie Leute sagten, er sei der Van Gogh des Skateboardings; ich glaube fest daran, dass dies der Wahrheit entspricht. Ob zum Guten oder zum Schlechten: Er empfand alles mit einer tiefen Intensität. Es fiel ihm schwer, sich von alten inneren Erzählungen zu lösen, und er trug eine immense Last an Schuldgefühlen in sich, die mit Avery zusammenhingen.
Letztendlich fiel es ihm schwer, die alltäglichen Verantwortlichkeiten des Lebens zu bewältigen. Vielleicht hatte er sich einfach ein Mal zu oft den Kopf gestoßen … vielleicht war es eine gefährliche Mischung aus psychischer Erkrankung und Sucht? Ich weiß es nicht. Was ich jedoch weiß, ist, dass er gelitten hat.
All jenen, die das Gefühl haben, von Marc um ihr Geld betrogen worden zu sein, möchte ich sagen: Ich halte es für wichtig, die Dinge hier richtigzustellen. Marc war ein moralisch integrer Mensch und zutiefst gerührt von der Tatsache, dass es den Leuten in der Skateboard-Szene immer noch nicht scheißegal war, was aus ihm wurde.
Er fühlte sich von genau jener Welt verstoßen, der er doch alles gegeben hatte. Er war nicht in der Lage, Bestellungen auszuführen – nicht etwa, weil er die Absicht hatte, jemanden zu täuschen, sondern weil seine geistigen Fähigkeiten zunehmend nachließen.
Ich werde ihm auf ewig dankbar sein für seine Liebe und dafür, wie sehr er für Cairo da war.
Ich liebe dich, Marc. Ich freue mich darauf, dir in meinen Träumen zu begegnen.











